Christof Fischesser  
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Parsifal
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Die Karriere des aus Wiesbaden stammenden, von Martin Gründler an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main ausgebildeten Bassisten Christof Fischesser begann im Jahr 2000, als er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin gewann.
Daraufhin wurde er an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er sich bereits wichtige Partien seines Faches erarbeiten konnte: Sir Giorgio („I Puritani“), Graf Walter („Luisa Miller“),  Raimondo („Lucia di Lammermoor“), Orest („Elektra“), Figaro („Le nozze di Figaro“), Fiesco („Simone Boccanegra“), sowie Mefisto in Boitos Mefistofele.

Im Jahr 2004 wechselte Christof Fischesser ins Ensemble der Staatsoper unter den Linden in Berlin. Dort gab er sein Debut als Rocco („Fidelio“) unter der Leitung von Simone Young und als Klingsor („Parsifal“) unter der Leitung von Daniel Barenboim.
Es folgten Sarastro („Zauberflöte“), Figaro („Le nozze di Figaro“), Banquo („Macbeth“), Ramfis („Aida“), König Marke („Tristan und Isolde“), Landgraf („Tannhäuser“), Gremin („Eugen Onegin“), Escamillo („Carmen“) und Don Basilio („Barbiere di Siviglia“).

Gastspiele führten ihn nach Wiesbaden (Mephistofeles in „Faust“ und Kaspar im „Freischütz“), an die Bayerische Staatsoper München und an das Grand Theatre de Luxembourg (König Heinrich in „Lohengrin“), an die Oper Zürich (Rocco in „Fidelio“) und weiter an die Wiener Staatsoper (Don Basilio in „Barbiere di Siviglia“) an das Teatro dell’Opera in Rom („Landgraf in Tannhäuser“), sowie an die Oper in Göteborg („Rocco in Fidelio“)

Auch als Konzertsänger hat sich der junge Bassist bereits einen Namen gemacht. Höhepunkte waren bisher Auftritte in Beethovens „9. Sinfonie“ mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim auf einer Spanien-Tournee, Beethovens „Missa Solemnis“ unter Kent Nagano mit dem Bayerischen Staatsorchester, Beethovens „C-DUR-Messe“ mit den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi und Mozarts „Requiem“ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Claudio Abbado.

Zu Fischessers künftigen Engagements zählen:
Sir Giorgio („I Puritani“) an der Wiener Staatsoper, Landgraf („Tannhäuser“) am Londoner Covent Garden, an der Opera National de Paris, am Theatre du Capitole Toulouse und an der Bayerischen Staatsoper München, König Marke („Tristan und Isolde“) an der Opera de Lyon und an der Houston Grand Opera, Padre Guardiano („Forza del destino“), Le Comte des Grieux („Manon“) in Tokyo und am Covent Garden in London, sowie Rocco („Fidelio“) unter Claudio Abbado, beim Lucerne Festival.
Weiter wird er in Tokyo zu hören sein in Mendelssohns „Elias“, mit dem Orchestra RAI Turin, unter Jeffrey Tate, sowie in „Messias“ von Händel, mit dem Orchester am Covent Garden London, unter Antonio Pappano.

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